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Wohnen am Alsterplatz, 2. Preis

Auf dem Gelände der ehemaligen Gesamtschule in der Braunschweiger Weststadt sind ca. 200 Wohneinheiten geplant. Ein Wettbewerb soll die Basis für das städtebauliche Gesamtkonzept des neuen Quartiers liefern.

Neuordnung der Quartiersmitte

Der Alsterplatz bildet das Quartierszentrum der Weststadt mit Kita, Polizeikommissariat, Jugend- und Seniorenzentrum. Gegenwärtig ist der Platz nicht ausreichend räumlich gefasst und lädt nur wenig zum Aufenthalt ein.

Höfe, Wohnstraße und Nutzungsmischung

Den Kern des neuen Quartiers bilden vier Wohnhöfe mit 3- bis 4-geschossiger Bebauung, die überschaubare Nachbarschaften schaffen. Als zentrale Erschließung von Norden nach Süden ist eine Wohn- und Spielstraße angelegt. Diese wird von privaten Townhouse-Zeilen gesäumt und bietet einen gemeinschaftlichen öffentlichen Raum des Quartiers. Entlang der neuen Haupterschließung von Osten nach Westen ist ein Mix aus nichtstörendem Gewerbe und Mehrgenerationenwohnen vorgesehen, der den nördlichen Abschluss des neu gefassten Alsterplatzes bildet. Die städtebauliche Figur stärkt die Verteilerfunktion des Alsterplatzes für die angrenzenden Quartiere.

Freiraum ohne Autoverkehr

Das Wegenetz im neuen Quartier ist autofrei. Eine Tiefgarage mit 152 Stellplätzen nimmt den ruhenden Verkehr auf.

 

Steckbrief

  • Projekt: Planung eines neuen Wohnquartiers mit ca 200 Wohnungen
  • Ort: Braunschweig
  • Verfahren: Städte- und Wohnungsbauwettbewerb
  • Ausloberin: Nibelungen-Wohnungsbau GmbH
  • BGF: 36.950m²
  • Planung: RS Architekten mit Christoph Wessling/insar-Stadtplaner
  • Bauweise: Holzhybrid

Team

  • Mitarbeit: Lydia Karagiannaki, Sofia Melliou